Eine spannende Woche
Vom 23. bis 27.02.2026 erlebte die Schüler:innengruppe im Rahmen einer ProjektwocheLernen auf einem neuen Level.
Mit sehr großem Engagement gelang es Ihnen in dieser Woche, ein Regal mit 4 Fächern als Rätselstation zu gestalten.
Duch Kreativität, Teamwork und Entdecken eigener Talente wurde die funktionierende Rätselbox am Freitag fast fertiggestellt.
Damit es nicht beim „fast“ blieb, haben sich die Teilnehmenden mit den Betreuenden am drei Mittwochnamittagen im Rahmen einer AG an der Schule getroffen und ein Werk vollendet, auf dass sie stolz sein können.
Tag 1: Storytelling und Rätselgestaltung
Natürlich startete der 1. Tag mit einem spannenden Ecape-Room-Besuch beim Partner Think Square und dem Spielen einiger CheMystery-Rätselboxen, die die Gruppen des Neuen Gymnasiums Bochum im vergangenen Jahr erstellt haben.
Anknüpfend an diese intensiven eigenen Erfahrungen erhielten die Teilnehmenden interaktiv einen Einblick in die Geheimnisse des Storytellings und der Kryptographie.
Abschließend wurden die Merkmale der grünen und nachhaltigen Chemie an nachvollziebaren Beispielen vermittelt.
Tag 2: Chemie im Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität
Die Chemie stimmt
Ziel dieses Tages war es, in kleinen Gruppen ausgewählte Experimente durchzuführen und mit den Erkenntnissen erste Rätselüberlegungen anzustellen.
Dann wurde es praktisch!
Von der Idee zum ersten Rätsel-Cube – Wir bauen einen Prototypen
Nachdem sich die Schüler*innen intensiv mit nachhaltiger Chemie, Rätselkonzepten, verschiedenen Fertigungsmedien und gamifizierten Experimenten beschäftigt haben, beginnt nun die nächste Phase: das Umsetzen ihrer Ideen.
Bevor es an „echte“ Materialien geht, entsteht zunächst ein erster Prototyp – ganz bewusst low-tech, aus Schuhkartons. Dieser Zwischenschritt hilft dabei, die vielen einzelnen Ideen räumlich zusammenzubringen und ein Gefühl für Größen, Abläufe und Zusammenhänge zu bekommen. Wo soll welches Rätsel sitzen? Wie bewegen sich die Spieler*innen durch den Cube? Wo brauchen die Experimente Platz, wo gibt es Türen, Klappen oder Fenster?
Mit Schere, Klebeband und Stift entstehen so die ersten greifbaren Gedankengerüste. Layouts werden ausprobiert, Türen verschoben, Rätsel neu angeordnet. Der Karton dient dabei als Denkmodell: Er macht abstrakte Konzepte greifbar und erlaubt es, schnell zu verändern, zu verwerfen und neu zu kombinieren. Fehler gehören ausdrücklich dazu – denn genau daraus entstehen oft die besten Lösungen.
Aus Ideen werden Formen. Aus Formen wird Struktur. Und aus Struktur entsteht bald ein echter Rätsel-Cube – wir waren gespannt auf die nächsten Schritte.
Tag 3: Ganztagstermin bei den Falken – der Bau beginnt!
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück startete der Ganztagstermin bei den Falken. Es geht konzentriert und motiviert in die nächste Projektphase: der Bau des Rätsel-Cubes hat begonnen.
Grundlage des Cubes ist ein Regal, das zunächst gemeinsam aufgebaut und sorgfältig geschliffen wurde. Anschließend folgten die ersten handwerklichen Schritte: Flächen wurden grundiert, Türen eingeschnitten und gezielt Durchbrüche geschaffen, um später Rätsel, Schlösser und Experimente integrieren zu können. Parallel dazu wurden erste Deko Elemente vorbereitet und bereits die Fliesen eingearbeitet.
Besonders spannend war zu erleben, wie sich die zuvor entwickelten Konzepte im praktischen Arbeiten verändern. Maße wurden angepasst, Ideen neu gedacht und Design Möglichkeiten erkundet. Dabei zeigte sich schnell, wie wichtig Kommunikation, präzises Arbeiten und Teamwork sind. Immer wieder wurde gestoppt, überprüft und gemeinsam entschieden, bevor es weiterging.
Der Tag bot viel Raum für praktisches Lernen: vom sicheren Umgang mit Werkzeug über Materialkunde bis hin zur Frage, wie sich Ideen baulich umsetzen lassen. Gleichzeitig entstanden neue Impulse für die weitere Rätselentwicklung, denn jede bauliche Entscheidung beeinflusst später auch das Spielerlebnis.
Am Ende stand ein deutlich gewachsener Rohbau – und das gute Gefühl, dass der Cube nun sichtbar Form annimmt. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg vom Prototypen zum Endprodukt.
Tag 4: zdi-Schüler:innenlabor ThinkLab
Und weiter geht es mit der Gestaltung der Rätselbox.Sechs Stunden konzentrierte Arbeit, nach der im Teamwork das ursprüngliche Regal schon nicht mehr wiederzuerkennen war!
Aber auch Medien wurden eingebaut!
Die Story wir finalisiert:
Der arme Junge Toni Recker ist verschwunden. Zeugen berichten, dass er vermutlich von einem verrückten Chemiker für Experimente entführt wurde.
Über einen QR-Code auf der Rätselstation gelangen die Spieler:innen zu einem Einstiegsvideo.

Tag 5: zdi-Schüler:innenlabor ThinkLab
Toni wird gerettet – fast gerettet.
Die Story ist fertig, an der Rätselbox fehlen noch wenige Gestaltungselemente.
Für ein Woche ist aber ein Produkt entstanden, auf das die Schüler:innen zu Recht stolz sind!
Abder das ist Ihnen nicht genung, sie wollen unbedingt fertigbauen.
Also treffen wir uns noch an drei Mittwochnachmittagen zur AG in der Schule und bauen die Rätselbox ganz fertig.
Es werden noch ein Abschluss-Video und einige Sound-Dateien erstellt, die dann ebenfalls über QR-Codes im Rätselablauf abgerufen werden können.




