Tag1:
Rätsel
Tag 2:
Chemie an der RUB
Tag 3: Wir bauen einen Prototypen – von der Idee zum ersten Rätsel-Cube
Jetzt wird’s praktisch!
Nachdem sich die Schüler*innen intensiv mit nachhaltiger Chemie, Rätselkonzepten, verschiedenen Fertigungsmedien und gamifizierten Experimenten beschäftigt haben, beginnt nun die nächste Phase: das Umsetzen ihrer Ideen.
Bevor es an „echte“ Materialien geht, entsteht zunächst ein erster Prototyp – ganz bewusst low-tech, aus Schuhkartons. Dieser Zwischenschritt hilft dabei, die vielen einzelnen Ideen räumlich zusammenzubringen und ein Gefühl für Größen, Abläufe und Zusammenhänge zu bekommen. Wo soll welches Rätsel sitzen? Wie bewegen sich die Spieler*innen durch den Cube? Wo brauchen die Experimente Platz, wo gibt es Türen, Klappen oder Fenster?
Mit Schere, Klebeband und Stift entstehen so die ersten greifbaren Gedankengerüste. Layouts werden ausprobiert, Türen verschoben, Rätsel neu angeordnet. Der Karton dient dabei als Denkmodell: Er macht abstrakte Konzepte greifbar und erlaubt es, schnell zu verändern, zu verwerfen und neu zu kombinieren. Fehler gehören ausdrücklich dazu – denn genau daraus entstehen oft die besten Lösungen.
Schritt für Schritt wächst aus einzelnen Rätseln ein zusammenhängendes Erlebnis. Der Prototyp wird zur Orientierungshilfe für die weitere Planung und bildet die Grundlage für die spätere Umsetzung mit stabileren Materialien und ausgefeilter Technik.
Aus Ideen werden Formen. Aus Formen wird Struktur. Und aus Struktur entsteht bald ein echter Rätsel-Cube – wir sind gespannt auf die nächsten Schritte.
Ganztagstermin bei den Falken – der Bau beginnt!
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück startete der Ganztagstermin bei den Falken. Es geht konzentriert und motiviert in die nächste Projektphase: der Bau des Rätsel-Cubes hat begonnen.
Grundlage des Cubes ist ein Regal, das zunächst gemeinsam aufgebaut und sorgfältig geschliffen wurde. Anschließend folgten die ersten handwerklichen Schritte: Flächen wurden grundiert, Türen eingeschnitten und gezielt Durchbrüche geschaffen, um später Rätsel, Schlösser und Experimente integrieren zu können. Parallel dazu wurden erste Deko Elemente vorbereitet und bereits die Fliesen eingearbeitet.
Besonders spannend war zu erleben, wie sich die zuvor entwickelten Konzepte im praktischen Arbeiten verändern. Maße wurden angepasst, Ideen neu gedacht und Design Möglichkeiten erkundet. Dabei zeigte sich schnell, wie wichtig Kommunikation, präzises Arbeiten und Teamwork sind. Immer wieder wurde gestoppt, überprüft und gemeinsam entschieden, bevor es weiterging.
Der Tag bot viel Raum für praktisches Lernen: vom sicheren Umgang mit Werkzeug über Materialkunde bis hin zur Frage, wie sich Ideen baulich umsetzen lassen. Gleichzeitig entstanden neue Impulse für die weitere Rätselentwicklung, denn jede bauliche Entscheidung beeinflusst später auch das Spielerlebnis.
Am Ende stand ein deutlich gewachsener Rohbau – und das gute Gefühl, dass der Cube nun sichtbar Form annimmt. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg vom Prototypen zum Endprodukt.
Tag 4:
Bau im Schülerlabor




